Czasopisma Naukowe w Sieci (CNS)

Θεομισῆ δὲ καὶ αἰσχρῶν αἴσχιστα. Kazirodztwo w starożytnej Grecji

  1. Jarosław Rominkiewicz ORCiD: 0000-0002-2999-8455jarrom@prawo.uni.wroc.pl

Abstract

Incest in ancient Greece

The article is devoted to incest in ancient Greece. In the introduction the author deals with terminological questions, explaining the reasons behind a lack of a general term for incest in the Greek language and how this phenomenon was reflected in Greek literature. Next, he analyses the sources testifying to the existence of a legal ban on incest between direct relatives. He stresses that in Athens it derived from unwritten common law (ágraphos nómos) and was probably never raised to the status of statutory law. In addition, the author analyses sources concerning the legal restrictions placed on sexual intercourse between collateral relatives. The ban on incest applied to siblings, also stepbrothers and stepsisters, who had, depending on the model adopted in a given polis, the same mother (Athens) or the same father (Sparta). The author also examines the question of sexual relations between relatives by affinity, concluding that the Greeks regarded them as adultery. In the last part of his study he explores the sanctions associated with the violation of the incest ban.


Blutschande im alten Griechenland

Der Aufsatz ist der Blutschande im alten Griechenland gewidmet. Am Anfang beschäftigt sich der Verfasser mit terminologischen Fragen, er erklärt, warum es in der griechischen Sprache keinen allgemeinen Terminus für die Bezeichnung der Blutschande gibt, sowie mit der Widerspiegelung dieser Erscheinung in der griechischen Literatur. Im weiteren Teil des Textes analysiert er die Quellen, die das rechtliche Verbot der Blutschande zwischen Verwandten in gerader Linie bezeugen. Er betont, das es in Athen dem Gewohnheitsrecht entstammte (ágraphos nómos) und wahrscheinlich nie in den Rang eines angewandten Rechtes erhoben wurde. Analysiert werden auch Quellen betreffend die Einschränkungen des Geschlechtsverkehrs zwischen Verwandten in seitlicher Linie. Das Verbot der Blutschande betraf die leiblichen als auch die angeborenen Geschwister, die, nach dem in der gegebenen polis geltenden Modell, eine gemeinsame Mutter (Athen) bzw. einen gemeinsamen Vater (Sparta) hatten. Der Verfasser bezieht sich auch auf die Qualifikation der sexuellen Beziehungen zwischen Verschwägerten und stellt fest, dass die Griechen diese wie Ehebruch behandelten. Im letzten Teil seines Studiums zeigt der Verfasser die möglichen Sanktionen wegen der Verletzung des Verbotes der Blutschande.

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Prawo

325, Studia historycznoprawne, 2018

Strony od 11 do 57

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