Spór o Księstwo Oleśnickie w latach 1647–1649. Ze studiów nad publicznoprawną pozycją książąt śląskich

  1. Marian J. Ptakavis@prawo.uni.wroc.pl

Abstract

Der Streit um das Fürstentum Oels in den Jahren 1647–1649 Aus den Studien zur öffentlichrechtlichen Stellung der schlesischen Fürsten

Der Verfasser stellt den bekannten Streit um das Fürstentum Oels dar, den in den Jahren 1647–1649 der König von Böhmen mit der Tochter des letzten Oelser Fürsten aus der Dynastie der Podiebraden und mit ihrem Mann geführt hat. Er betraf den rechtlichen Charakter des Fürstentums und die rechtliche Stellung der darüber regierenden Fürsten. Der Schwerpunkt des Streits lag in dem durch den König in Frage gestellten Erbschaftsrecht der Frauen, falls es keine männlichen Erben geben sollte. Bei der Analyse rechtlicher Argumentation beider Parteien kommt der Verfasser dazu, dass das Oelslehen, dessen Status individuelle Rechtsakte der böhmischen Könige bestimmten, aus diesem Grund untypisch war und die seitens Oels vorgebrachten Argumente begründet und richtig waren. Die Argumente, die die königliche Seite dem öffentlichen Lehenrecht entnahm, hatten zum Ziel, die Herrschaft der Krone Böhmen zu stärken und die rechtliche Position der Oelser Fürsten dadurch zu schwächen, dass eine neue rechtliche Grundlage dem Lehenverhältnis verliehen werden sollte. Dabei sollten noch größtmögliche Vermögensvorteile erzielt werden. Der Verfasser zeigt auch den Einfluss des ursprünglichen Dynastierechts der Piasten auf die Berechtigungen der Oelser Lehenfürsten bezogen auf Erbrechte, im Bereich der Verwaltung des Fürstentums und seiner Teilung unter Wahrung der externen Einheit.

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Prawo

313. Studia Historycznoprawne, 2011

Strony od 53 do 66

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