Czasopisma Naukowe w Sieci (CNS)

Reformy skarbowe Piotra Wielkiego

  1. Andrzej Gaca

Abstract

Die Finanzreformen Peters des Großen

Geld war für Peter den Großen die „Arterie des Krieges“, wie er in einem persönlichen Erlass (ukaz) vom 2.03.1711 sagte. Diese Worte sind sehr wichtig, um den Charakter seiner Finanzreformen zu verstehen und sie beurteilen zu können. Die Beteiligung an zahlreichen Konflikten (u.a. mit der Türkei, Schweden und Persien) sowie die grundlegenden Änderungen und Modernisierung des Staats apparates bedurften konsequenter Maßnahmen, die auf die Erhöhung der Fiskuseinkünfte ausgerichtet waren, was hauptsänhlich durch die Erhöhung der Sätze bestehender und Einführung neuer Steuern, Zollgebühren und Schaffung neuer Monopole erreicht werden sollte. Ein besonderes Verdienst Peters des Großen für die Entwicklung des russischen Finanzwesens lag jedoch in der Durchführung dieser die Organisation der zentralen Verwaltung betreffenden Änderungen. Sie führten dazu, dass zum ersten Mal in Russland Finanzorgane mit allgemeinstaatlichen, sehr präzise aufgeteilten, Kompetenzen entstanden sind. Diese Maßnahmen, neben sonstiger Schritte des Zaren, stärkten wesentlich das bisherige Fiskalapparat und dienten der Zentralisierung der Staatsfinanzen sowie bedeutender Erhöhung der Staatseinnahmen, was wiederum zur weiteren Gestaltung und Stärkung der absoluten Monarchie in Russland zu Regierungszeiten dieses außerordentlichen Zaren führte.

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Prawo

311. Studia Historycznoprawne, 2010

Strony od 197 do 207

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