Portorium w Italii epoki republikańskiej

  1. Anna Pikulska-Radomska

Abstract

Portorium in Italien der republikanischen Epoche

Das römische portorium ist eine Transport- oder Transitabgabe, die sich vom modernen Zoll grundlegend unterscheidet. Unter Zöllen werden Abgaben verstanden, die bei der Überführung gewisser Waren über Staatsgrenzen oder über die Grenzen bestimmter Provinzen bzw. Provinzgruppen (Zollbezirke, in die auch im Laufe der Zeit das ganze Imperium unterteilt wurde) zu entrichten waren. Das portorium war breit gefächert und umfasste sowohl Ausfuhr- und Einfuhrzölle als auch Markt- und Passierabgaben, wie etwa Straßengelder und Brückenmauten. Das portorium kam wahrscheinlich bereits in der Königszeit zur Geltung. Zu Beginn des 2. Jahrhunderts v. Chr. hatte der Staat Rom in Italien zahlreiche Zollstationen verpachtet, die sich nicht nur in den Hafen-, sondern auch in den wichtigsten Handelsstädten und auf den Hauptwegen innerhalb des Landes befanden. Das portorium wurde ausschließlich aus finanziellen Gründen eingeführt und stellte einen großen und festen Teil der Staatseinkünfte dar. Seine Höhe konnte in der Republik bis zu 5% des Warenwerts erreichen.

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Prawo

305. Studia historycznoprawne..., 2008

Pages from 263 to 269

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