Kontynuacja oikos w Atenach

  1. Jarosław Rominkiewiczjarrom@prawo.uni.wroc.pl

Abstract

Die Kontinuation des oikos in Athen

Das athenische Substantiv oikos bedeutete in seinem breitesten Kontext eine durch gemeinsame Abstammung, Ahnen- und Familiengötterkult sowie ausgearbeitete und vermehrte Vermögenswerte gebildete Personengruppe. Das so verstandene oikos war nicht nur die Grundlage der sozialen Einigkeit der athenischen polis, aber auch der wirtschaftlichen und rechtlichen Ordnung des Staates. Daher war die athenische Rechtsordnung auf die Kontinuation der Vermögens- und Personaleinigkeit des oikos eingestellt. Oikos konnte so lange bestehen, wie lange es Personen gab, die ein Weiterleben der Familie sowie die Pflege des Familienkults und der Bräuche versprachen. Die Athener schufen also ein System rechtlicher Regulierungen, die das Fortbestehen des oikos sicherten. Seine Kontinuation sollten vor allem die in einer vollberechtigten Ehe geborenen Söhne, die Vormundschaftseinrichtung für männliche Mündel (epitrope), sowie die Gesetzgebung betreffend die einzige Erbin (epikleros) sichern. Beim Fehlen natürlicher Nachkommen wurde die Fortdauer des oikos durch die Gesetzgebung für Adoption (eispoiesis) und das oikos des entrechteten Erben (oikos éremos) gesichert.

Produkt niedostępny

Ten artykuł

Prawo

305. Studia historycznoprawne..., 2008

Strony od 331 do 341

Inne artykuły autorów

Google Scholar

zamknij

Twoj koszyk (produkty: 0)

Brak produktów w koszyku

Twój koszyk Do kasy